Host 2026: Yerevan (Armenia)
Das älteste unter den neuen Weinländern
Zum ersten Mal in der Geschichte wurde Armenien als Gastgeber der 33. Ausgabe der Rot- und Weißwein-Session sowie Sitzung für Schaumweine des Concours Mondial de Bruxelles ausgewählt.
Armenien gilt weithin als eine der ältesten Weinregionen der Welt, deren Weinkultur mehr als 6.000 Jahre zurückreicht. Die Ausrichtung dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs in Armenien ist in vielerlei Hinsicht eine symbolische Heimkehr und bringt die internationale Weinwelt zurück zu einem der frühesten Ursprünge des Weinbaus.
Vom 21. bis 23. Mai 2026
Der 33. CMB – Yerevan
Obwohl die Armenien von bescheidener Größe ist, verfügt sie über eines der tiefgründigsten weinbaulichen Erbes der Welt und ist seit langem für ihren ikonischen Brandy bekannt, der früher als armenischer Cognac bezeichnet wurde. Nachdem das Land lange Zeit außerhalb des globalen Rampenlichts stand, erlebt es nun eine wahre Weinrenaissance — es belebt alte Traditionen, bewahrt sein Erbe und beansprucht seinen Platz unter den frühesten Hütern der Weinherstellung zurück.
Dies ist einer der Gründe, warum das Programm des CMB Armenien 2026 zwei Tage länger als üblich dauert — um dieses Erbe zu ehren, es zu erforschen und vollständig zu teilen.
Die Reise beginnt in Vayots Dzor, in der Areni-1-Höhle, wo Archäologen die älteste bekannte Weinkellerei der Welt entdeckten, die auf etwa 4100 v. Chr. datiert wird. Mehr als nur eine archäologische Entdeckung ist Areni-1 ein Symbol — ein Beweis dafür, dass Wein in Armenien einst heilig war, eng verbunden mit Ritualen und Spiritualität. Wenn wir diese Höhle betreten, treten wir zurück zu den Ursprüngen des Weins selbst.
Weinreben- und Weinprofil von Armenien
Mit rund 13.000 Hektar Rebfläche ist Armenien ein echtes Weinland — geprägt von endemischen Rebsorten, vielfältigen Terroirs, hochgelegenen Weinbergen und alten, nicht veredelten Reben.
Mit über 170 meist familiengeführten Boutique-Weinproduzenten verbinden armenische Winzer überliefertes Wissen mit moderner Handwerkskunst und bewahren sowohl nationale als auch familiäre Traditionen.
Das Land kultiviert stolz über 450 einheimische und endemische Rebsorten, wobei der Fokus auf emblematischen Sorten wie Sev Areni, Voskehat, Khatoun Kharji, Kangoun und weiteren liegt. Diese alten und natürlich widerstandsfähigen Sorten wie Sev Areni und Voskehat behalten auch unter sich verändernden Klimabedingungen ihren charakteristischen Ausdruck und erzeugen Weine von bemerkenswerter Balance und Authentizität. Einige der ältesten Reben Armeniens — über 120 Jahre alt — tragen weiterhin Trauben für elegante, zeitlose Weine.
Armenien erhält zudem Anerkennung für seine alkoholischen Getränke aus Granatapfel, die im Weinstil hergestellt werden — ein einzigartiges Zeugnis des fruchtbasierten Erbes und des Innovationsgeistes des Landes.
Heute produziert Armenien jährlich mehr als 16 Millionen Flaschen Wein, die in rund 39 Länder weltweit exportiert werden — ein klares Zeichen dafür, dass die Welt die Wiege des Weins wiederentdeckt.
Das Programm
Armenien: Die verborgene Spur des Weins
Das Programm des CMB Armenien 2026 umfasst Besuche bei führenden Weingütern des Landes sowie bei Boutique-Winzern in verschiedenen Weinregionen — eine Einladung, die vielfältigen Terroirs Armeniens, seine authentischen Landschaften und seine uralte Seele der Weinherstellung zu entdecken.
Jede Reise enthüllt eine weitere Ebene der armenischen Identität — wo Geschichte, Natur und Handwerkskunst aufeinandertreffen und zeitlose Traditionen weiterhin die Weine von heute prägen.
Le Sauvignon Blanc et le Steiermark
Yerevan – Das Juwel Armeniens
Der Concours Mondial de Bruxelles 2026 findet in der Hauptstadt Yerevan statt, einer der ältesten Städte der Welt — eine lebendige Hauptstadt mit 2.807 Jahren Geschichte. Oft als „Rosa Stadt“ wegen ihres sonnendurchfluteten vulkanischen Steins bezeichnet, ist Yerevan eine verborgene Perle für Reisende, die Authentizität, Gastronomie und Wein suchen. Ihre lebendigen Straßen, die Café-Kultur und die herzliche Gastfreundschaft machen sie zum perfekten Ort, an dem antikes Erbe auf eine moderne, florierende Weinszene trifft.